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Reviews - Lips: Number One Hits
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Lips: Number One Hits
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von Roy K. vom 30.10.09, 04:03 Uhr
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Wir singen wieder!
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Der Partyspaß geht weiter. Und zwar mit "Lips: Number One Hits", dem aktuellsten Game aus der Xbox 360-exklusiven Lips-Reihe. "Lips: Number One Hits" versorgt euch ausschließlich mit Songs, die einmal den Spitzenplatz einer Hitparade erreicht haben. Nun war es natürlich nicht möglich, jeden der etlichen Hits ins Spiel zu implementieren, allerdings erwartet euch eine Auswahl von 40 Songs. Die Frage aller Fragen ist aber natürlich: Was macht "Lips: Number One Hits" besser als sein Vorgänger? Unser Test klärt wie immer alle offenen Fragen - Viel Spaß!
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Screenshots zu Lips: Number One Hits
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Die Hände zum Himmel
Das Grundprinzip eines Karaokespiels sollte jedem bekannt sein - auch wenn das Singen kaum jemand wirklich beherrscht. Aber wozu Popstar werden, wenn es doch auf der heimischen Couch genauso viel Spaß haben kann, mit seinen Freunden um die Wette zu singen?
Die mitgelieferten bewegungsempfindlichen Wireless-Mikrofone (es gibt das Spiel aber auch einzeln zu kaufen) haben einen großen Vorteil, den der Name schon verrät. Sie sind kabellos und reagieren auf Bewegungen aller Art. Damit ist es möglich, auch ohne Kabelsalat durch die Bude zu rennen und nebenher ein Ständchen zu singen. Zudem checkt das Game, ob Ihr stocksteif in der Ecke steht oder wie ein Verrückter durch das Zimmer hüpft und die Zuschauer bezaubert. Nur wenn sowohl Gesang als auch Show perfekt sind, habt Ihr das Zeug zum Superstar und werdet von euren Freunden bejubelt. Doch hier auch die erste Veränderung zum Vorgänger: Anstatt das Mc andauernd sinnlos zu schütteln, um den Show-Award zu ergattern, müsst Ihr im neusten Lis-Ableger bestimmte Gesten durchzuführen, wie etwa das Spielen der Luftgitarre. Und auch im Takt das Mic schütteln gehört zu euren neuen Singnebenaktivitäten. Weiterhin ist es möglich, den Controller als Percussion-Instrumente zu nutzen, unter anderem als Tamburin und Kuhglocke. Aber auch die Sänger können sich instrumental engagieren und zum perfekten Karaoke-Erlebnis beitragen.
Hauptaufgabe ist es natürlich weiterhin, schlicht und einfach zu singen. Während des Gesangs werden die exakte Tonlage oder das Vibrato bewertet. Am Ende jedes Songs wird eure Gesangsleistung eingeschätzt. Die Performance wird so sehr genau analysiert, was sehr erfreulich ist. Die erspielte Punktzahl wird, sofern eine Online-Anbindung verfügbar ist, mit der Community verglichen. Besonders gute Resultate werden mit zusätzlichen Pokalen belohnt.
Die Frage ist natürlich, was hat sich sonst spielerisch getan?
Suchen mit der Lupe
Im Vergleich zum ersten Teil, hat sich bei "Number: One Hits" gameplaytechnisch wenig geändert. Zum Originalvideo laufen die Lyrics von links nach rechts über den Bildschirm - gut okay, was sollte sich in diesem Bereich auch ändern. Die eingeblendeten Balken geben euch einen vagen Anhaltspunkt über die Tonhöhe. Die Spielmodi wurden um kleine Ergänzungen erweitert, so gibt es jetzt beispielsweise neue Party-Modi, die für ein wenig Abwechslung sorgen.
Natürlich ist es weiterhin möglich, in den eigenen vier Wänden mit euren Freunden zu zocken. Im Duett oder gegeneinander spielt dabei keine Rolle. Zudem gibt es die Möglichkeit, den Spielern in eurer Freundesliste eine Herausforderung zu senden. Euer Freund hat dann sieben Tage Zeit, eure Forderung anzunehmen und seine Bestleistung (in zwei Versuchen) einzusenden. Der Spieler mit den meisten Punkten hat am Ende gewonnen. Ganz klare Sache. Man muss eindeutig feststellen, dass sich die Neuerungen eher im Detail finden, echte Gameplayinnovationen solltet Ihr besser nicht erwarten. Positiv finde ich hingegen, dass die Download-Songs vom Marktplatz nun besser und vor allem schneller geladen werden, sodass Ihr nicht mehr ewige Zeiten darauf warten müsst, dass nun endlich mal die Vorschauliste der Songs gestreamt ist. Schön auch, dass eure Avatare nun ein wenig ins Spielgeschehen eingreifen und sich während des Songs mitbewegen. Das schafft ein Atmosphäre und sorgt für gute Stimmung.
Lieder über Lieder?
Und nun kommen wir natürlich zu den Songs: Angefangen bei 60er- und 70er-Jahre-Hits wie "Oh, Pretty Woman" (Roy Orbison) und "I Get Around" (The Beach Boys) über Pop-Hymnen der 80er und 90er – "U Cant Touch This" (MC Hammer) und "Barbie Girl" (Aqua) – bis hin zu aktuellen Chart-Spitzenreitern wie "Viva la Vida" (Coldplay) und "Disturbia" (Rihanna) – finden sich 40 Nummer-1-Hits auf der Disc. Leider viel zu wenig für meinen Geschmack, da stimmt es mich auch nicht freudiger, dass man sich als Spieler weitere fünf Songs kostenlos aus dem Store laden darf. Zudem ist es ist zwar möglich, auch alle Songs und DLC-Tracks aus dem Vorgäner zu spielen, dafür ist aber ein Discwechsel nötig, der nicht gerade sehr komfortabel ist - "Rock Band" und Konsorten lösen dieses Problem wesentlich besser. Ansonsten lassen sich einige Songs des Vorgängers ach ohne Discwechsel zocken, doch die Anzahl derer ist wahrlich eingeschränkt.
Wer möchte, kann weiterhin seine eigene Musiksammlung in "Lips: Number One Hits" nachsingen. Wie das funktioniert? Ganz einfach: Ihr dürft einen MP3-Player anschließen oder einfach die Lieder auf eurer Festplatte nehmen und zu den Songs singen. Das Spiel versucht anschließend, die Gesangsspur herauszufiltern und eure Gesangsleistung zu bewerten. Das gelingt auch ganz gut, nur auf die passende Texte zu den Songs müsst Ihr bei diesem Feature verzichten.
Hier nun alle Tracks in der Übersicht:
2Pac feat. Dr. Dre and Roger Troutman California Love
Akon Dont Matter
Aqua Barbie Girl
Atomic Kitten The Tide is High (Get the Feeling)
Beck Loser
Black Eyed Peas Dont Phunk With My Heart
Blondie Heart of Glass
Bob Sinclar Love Generation
Bobby McFerrin Dont Worry, Be Happy
Colbie Caillat Bubbly
Coldplay Viva la Vida
Culture Club Karma Chameleon
Cutting Crew (I Just) Died in Your Arms
DJ Ötzi Hey Baby
Extreme More Than Words
Fergie Big Girls Dont Cry
Fine Young Cannibals She Drives Me Crazy
James Morrison feat. Nelly Furtado Broken Strings
Jason Mraz Im Yours
Kanye West Heartless
Lady Gaga feat. Colby O Donis Just Dance
Lily Allen The Fear
LL Cool J Around The Way Girl
Mariah Carey Touch My Body
Marvin Gaye I Heard it Through the Grapevine
MC Hammer U Cant Touch This
Nickelback How You Remind Me
Pet Shop Boys Always on My Mind
Plain White Ts Hey There Delilah
Rihanna Disturbia
Robbie Williams Millennium
Roxette The Look
Roy Orbison Oh, Pretty Woman
Scissor Sisters I Don't Feel Like Dancin
Sugababes Push the Button
Tears for Fears Everybody Wants to Rule the World
The Beach Boys I Get Around
The Cardigans Lovefool
Timbaland feat. OneRepublic Apologize
Tokio Hotel Ready, Set, Go!
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Fazit zu Lips: Number One Hits
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Sicherlich hat Microsoft mit "Number One Hits" kein Innovationsmonster auf die Beine gestellt, denn dafür sind die Veränderungen im Spiel einfach zu marginal. Zudem finde ich, dass 40 Songs auf Dauer einfach zu wenig sind - vor allem wenn man bedenkt, dass viele der 40 Tracks wirklich Geschmackssache sind (ich erinnere an "Hey Baby"). Trotzdem: Spaß macht der Karaoke-Hit in jedem Falle, einen großen Anteil daran hat sicherlich auch die sehr gute Stimmerkennung. Für Feiern aller Art ist "Lips: Number One Hits" also auf jeden Fall eine Bereicherung.
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Screenshots zu Lips: Number One Hits
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Kommentare zu Lips: Number One Hits
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